Die Problematik der Financial-Interest-Cover-Klausel (FINC) im Bereich der D&O-Versicherung

Zahlreiche Länder haben zum Schutze ihrer nationalen Versicherungsmärkte sowie den damit zusammenhängenden Arbeitsplätzen lokale Versicherungspflichten erlassen. Weltweit gibt es ca. 160 Verbotsstaaten, in welchen nur lokal zugelassene Versicherer die jeweiligen lokalen Risiken versichern dürfen. Um hier dennoch Gestaltungsspielraum zu haben, wird für die betroffenen Unternehmen ein internationales Programm eingerichtet, in den roten Staaten unter Vereinbarung der FinC-Klausel. Durch die Etablierung einer FinC-Klausel wird den Unternehmen ermöglicht, ihre lokalen Risiken zu versichern, indem letztendlich der aus dem Schaden resultierende Wertverlust der Muttergesellschaft abgesichert wird.

Unfälle mit Sommerreifen – Besteht eine Winterreifenpflicht?

Prinzipiell gibt es kein Verbot, im Winter mit Sommerfahren zu fahren, solange die Wetterverhältnisse dies zulassen und es trocken ist.
Die Straßenverkehrsordnung schreibt hier lediglich „die Anpassung an die Wetterverhältnisse“ vor.
Allerdings wird allgemein empfohlen, den Wagen von „O bis O“, von Oktober bis Ostern, mit Winterreifen zu fahren. Diese Reifen müssen die Kennzeichnung „M+S“ für Matsch und Schnee
oder das „Snowflake-on-the-Mountain-Symbol“,hierbei handelt es sich um eine Schneeflocke vor drei Bergspitzen, tragen.

Haftungsrisiken in der betrieblichen Altersversorgung

Über die Risiken denkt man in der Personalabteilung wenig nach bzw. stellt sie hintenan. Dies bedingt auch, dass man die Chancen, die die bAV bietet, übersieht und nicht nutzt. Es darf nicht vernachlässigt werden, dass eine gut eingerichtete bAV mittlerweile ein unverzichtbarer Baustein für die Altersversorgung der Mitarbeiter ist. In allen Untersuchungen zu Personalzusatzleistungen nimmt die bAV immer Spitzenplätze ein.

Rechtsschutz für Top-Manager: Ist eine Absicherung wirklich nötig?

Logisch dass sich ein Top-Manager gegen die erhöhten Risiken auch absichern sollte. So kann ein Streit mit dem Unternehmen schnell zu einem Zerwürfnis führen und das Organ wird beispielsweise vor die Tür gesetzt. Viele Top-Manager glauben nun, dass ihre private Berufs-Rechtschutz im Fall einer Klage einspringt. Das stimmt jedoch nicht. Denn eine private Berufs-Rechtsschutz gilt nur für „normale“ Arbeitnehmer, nicht jedoch für die Entscheidungsträger eines Unternehmens, die – wie bereits erläutert – mehr Verantwortung tragen und damit auch ein erhöhtes Kostenrisiko darstellen. Eine normale Berufs-Rechtsschutz schließt Entscheidungsträger deshalb als mitversicherte Personen regelmäßig aus.

Gegenwind im Renewal – mit uns bleiben Sie auf Kurs!

Auch zum diesjährigen Jahresende laufen wieder zahlreiche Sachversicherungsverträge aus. Wie bereits in den Vorjahren spüren wir reichlich Gegenwind vonseiten der Versicherer. Die Forderungen reichen von Prämienerhöhungen im deutlichen zweistelligen Prozentbereich bis hin zu Rückzeichnungen von Beteiligungsquoten – häufig auch beides in Kombination. Zusätzlich entwickelt sich der Versicherungsmarkt durch die Übernahmen und Fusionen größerer Versicherer in den letzten Jahren immer weiter zu einem Oligopol, in welchem der Wettbewerb stark eingeschränkt ist. Wir stellen dies vor allem bei Ausschreibungen fest, bei welchen wir kaum und nur auf unseren Einsatz und Drängen hin Rückmeldungen und Angebote der Versicherer erhalten. Die hinzukommende gesunkene Bereitschaft größere Risiken zu zeichnen lässt die Aufgabe ein Versichererkonsortium zu füllen zu einer Herausforderung werden.