Alle News im Überblick...

  • Brexit - Was ändert sich für Autofahrer?

    1. April 2020

    Nicht nur für die Bewohner der britischen Inseln ist der Brexit mit Folgen verbunden – auch Urlauber oder Geschäftsreisende müssen sich nun bei Einreise nach Großbritannien mit Ihrem Fahrzeug auf Neuerungen einstellen, da bei Grenzübertritt die EU verlassen wird.

    Die britischen Behörden können von EU-Bürgern bei deren Einreise verlangen, ihren Versicherungsschutz nachzuweisen. Dies erfolgt mit einer Internationalen Versicherungskarte der sog. „Grünen Karte“.
    Bei Reisen mit dem eigenen Fahrzeug nach England, Schottland, Wales oder Nordirland sollten EU-Bürger daher immer eine „ Internationale Grüne Karte“ Ihrer Versicherung mit sich führen.

    Bislang war das Mitführen dieser „Internationalen Versicherungskarte“ bei der Einreise nach Großbritannien, wie in allen anderen EU-Staaten, nicht notwendig, da das sogenannte Kennzeichenabkommen galt. Als Nachweis für Versicherungsschutz war dafür ein gültiges, deutsches KFZ-Kennzeichen ausreichend.

    Kann der Versicherungsnachweis an der britischen Grenze nicht erbracht, die „Grüne Karte“ nicht vorgelegt werden, muss direkt an der Grenze beim Zollamt eine Grenzversicherung abgeschlossen werden. 

    Bei einem Verkehrsunfall im Ausland mit einem britischen Fahrzeug, können sich Betroffene unter der Rufnummer 0800/250 26 00 an den Zentralruf der Autoversicherer wenden. Dieser ermittelt unter Bekanntgabe des Kennzeichens des Unfallgegners die Versicherung und   deren jeweiligen Ansprechpartner in Deutschland.
    Ereignet sich in Deutschland ein Unfall  mit einem in Großbritannien zugelassenes Fahrzeug kann sich an das „Deutsches Büro Grüne Karte e.V“ im Berlin  gewendet werden. Dort erfahren Sie, wer Ihnen weiterhilft.
    Daher empfehlen wir, am besten gleich heute, die „Internationale Grüne Versicherungskarte“ bei Ihrem Versicherer anzufordern und im Handschuhfach Ihres Fahrzeuges aufzubewahren.

  • CORONAVIRUS: SIND ERTRAGSAUSFALLSCHÄDEN VERSICHERT?

    28. Februar 2020

    Das Coronavirus offenbart eindrucksvoll, wie verflochten die Ökonomie des 21. Jahrhunderts ist. Zahlreiche Betriebsschließungen in China lassen auch deutsche Unternehmen im Rahmen ihrer Lieferketten die Auswirkungen deutlich spüren. Wer haftet für diese Schäden und sind die Ertragsausfallschäden versichert?

    Die Unterbrechung der Lieferketten, Produktionsausfälle oder der Wegfall von Aufträgen sind in der Regel selbst bei einer Allriskdeckung im Rahmen Ihrer Sach- und Betriebsunterbrechungs-Versicherung nicht versichert. Hier ist als Auslöser der unmittelbare Sachschaden die Voraussetzung, dass die Deckung greift.

    Individuelle Sonderlösungen gibt es rein theoretisch in Form von „non damage Business Interruption“-Deckungen. Dies ist eine sachschadenunabhängige Betriebsunterbrechungsdeckung. Allerdings haben auch diese Deckungen spezielle Ausschlüsse, um für den Versicherer die Gefahr eines Kumulschadens auszuschließen oder zu begrenzen. Nachdem die Prämien für diese Spezialdeckungen vergleichsweise sehr hoch sind und die zur Verfügung gestellten Limits eher klein sind, gibt es praktisch keine vorhandenen Deckungen am Markt. Ob sich das in Zukunft ändern wird und ob es hier einen neuen Markt geben wird, ist noch unklar.
     
    Damit Sie sich unabhängig von einer Versicherungsdeckung auf diesen Notfall einstellen und vorbereiten können, sollte auch dieses Szenario in Ihrem Business Continuity Plan (BCP) aufgenommen werden. Sie haben keinen Business Continuity Plan? Sprechen Sie mit uns, wir stehen Ihnen auch hier mit Rat und Tat zur Seite.

  • Betriebliche Krankenversicherung (bKV): Gut für Firmen und Arbeitgeber?

    7. Februar 2020

    Die bKV erlebt zurzeit einen Aufschwung. Dies ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass im November 2019 im Bundesrat im Rahmen des Jahressteuergesetzes die steuer-und sozialversicherungsfreie Nutzung der 44 € Sachbezugsgrenze für die bKV an die Rechtsprechung angepasst wurde und Firmen händeringend nach Mitarbeiterbindungsinstrumenten suchen.

     

    Wie kann man dies positiv für die Firma und Mitarbeiter nutzen?

    Eine Gehaltserhöhung von z.B. 40 € Netto kosten der Firma mit Lohnnebenkosten fast 100 €. Da macht es natürlich Sinn, die bKV als Alternative zur Gehaltserhöhung zu wählen. Dies ist deutlich günstiger, da wirklich nur die 40 € an Aufwand anfallen und die zusätzlichen Effekte deutlich positiver sind als 40 € mehr Nettoeinkommen, die nach einigen Monaten nicht mehr wahrgenommen werden.

    So können Sie z.B. Mitarbeiter Ihrer Firma im Bereich des stationären Krankenhausbereichs zu Privatpatienten machen und erweitern diesen Bereich um ein wichtiges Thema: „Vorsorge“.

    Ein Zweibettzimmer mit Chefarztbehandlung kommt gut an. Sie erreichen damit auch Mitarbeiter, die möglicherweise aufgrund von Vorerkrankungen privat keinen Versicherungsschutz mehr erhalten würden – denn, entsprechende Verträge gibt es ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten. Der Bereich der „Vorsorge“ bringt für beide Seiten Vorteile: Bei Ihrem Arbeitnehmer werden mögliche schwere Erkrankungen wesentlich früher festgestellt und Sie als Arbeitgeber reduzieren damit Ihre Krankheitstage.

    Somit haben Sie monetär Vorteile und es kann durchaus das „Zünglein an der Waage“ sein, warum sich ein Mitarbeiter für Ihr Unternehmen entscheidet oder bei Ihnen bleibt.

    Die Firmen, die bereits entsprechende Konzepte eingeführt haben, melden uns genau dies zurück – die eingesparten Kosten (reduzierte Krankheitskosten, geringere Kosten bei der Neubesetzung, etc.) übersteigen die Kosten für die einzelnen Bausteine und es kommt auch zu einer positiven Rückmeldung aus der Belegschaft.

  • RMK bringt Kinderaugen zum Leuchten

    13. Dezember 2019

    Wie in den vergangenen Jahren, hat RMK auch dieses Jahr die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" unterstützt um in die Augen der kleinen Empfänger ein Leuchten zu zaubern. Hierfür wurden von den Mitarbeitern 10 weihnachtlich bedruckte Schuhkartons u. a. mit Spielzeug und süßen Leckereien gepackt.

    Die von den Samaritian's Purse organisierte Geschenkaktion ist die weltweit Größte ihrer Art. Unter dem Motto "Mehr als ein Glücksmoment" erleben Kinder in Not durch die liebevoll gepackten Schuhkartons nicht nur Weihnachtsfreude, sondern werden auch mit der Liebe Gottes berührt. Seit ihrem Beginn wurden weltweit bereits über 167 Millionen bedürftige Kinder beschenkt. Ein Großteil der Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum, geht auch dieses Jahr - nicht zuletzt auf Grund der geographischen Nähe - wieder nach Osteuropa.

    Silke Meier

  • Ohne Gurt - selbst schuld!

    29. November 2019

    Die Verletzungsstatistik hat bewiesen, dass das Anschnallen im Auto Leben rettet. Ohne Gurt fliegen die Insassen bei einem Unfall durchs Auto, manchmal sogar durch die Windschutzscheibe. Auch der Airbag kann ohne Gurt zu einer tödlichen Gefahr werden. Nicht angeschnallte Fahrer und Mitfahrer knallen bei einem Unfall mit großer Wucht ungebremst auf den auslösenden Airbag. Die Folgen sind schlimm.

    Obwohl jeder weiß, dass Anschnallen wichtig ist,  gibt es  immer wieder Autofahrer und Mitfahrer, die den Gurt nicht nutzen. Damit riskieren Sie nicht nur ihr Leben, sondern auch ihren Versicherungsschutz.

    Ein aktuelles Urteil des OLG Rostock (5 U 55/17) besagt, dass nicht angeschnallten Personen ein erhebliches Mitverschulden angerechnet werden kann. Was war passiert? Eine 16-jährige Frau war zu zwei Bekannten ins Auto gestiegen, ohne sich anzuschnallen. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab. Ein Beifahrer starb. Die junge Frau überlebt schwer verletzt. Sie wird für den Rest ihres Lebens behindert sein und muss rund um die Uhr betreut werden. Der Kfz-Versicherer zahlte ihr nur wenig Schmerzensgeld, weil er der Meinung war, dass ihre Verletzungen mit angelegtem Gurt nicht so gravierend gewesen wären. Die 16-Jährige wollte 350.000 € Schmerzensgeld und klagte. Die Richter gaben einer Kürzung von 1/3 statt. Die junge Frau erhält in ihrer schwierigen Lage somit über 100.000 € weniger, weil sie den Gurt nicht nutzte.

    Unser Tipp: Lassen Sie es nicht so weit kommen. Schnallen Sie sich an und achten auch darauf, dass mitfahrende Kinder angeschnallt sind.